Das Café Moskau in Berlin

Bar © Henrik Winther Ander - Fotolia.com

Bar © Henrik Winther Ander - Fotolia.com

Endlich mal eine gute Nachricht: Eine Berliner Institution ist zurück, das Café Moskau. Zu Zeiten der Mauer war das Lokal ein beliebter Treffpunkt für die intellektuelle Elite, nach dem Mauerfall wurde es zum beliebten Ausflugslokal und Klub. Dabei ist es dem Chef Oliver Rübenkamp bis heute gelungen, den einmaligen Charme zu erhalten. Ob das auch bei der Neueröffnung gelingt?

Bereits seit 1964 gibt es das Café Moskau. Am 20. Januar steigt die große Wiedereröffnungsparty in den 600 Quadratmeter großen Räumlichkeiten, die etwa 500 Besucher fassen. Das Licht soll violett werden, der Boden bekommt dunkles Parkett, die Wände werden goldfarben, viele Spiegel sind daran verteilt. Eine Bar aus edlem, glänzendem Holz ist entstanden. An einem normalen Abend werden hier 20 Kisten Bier und 80 Liter Wodka-Mischgetränke verkauft, so schätzt Rübenkamp. 13 rote Ledercouchen laden zum Rumlümmeln ein – sie stammen allesamt aus den Anfangszeiten des Moskaus. Moderne Impulse bringt ein futuristisch geformtes DJ-Pult aus weißem Plastik. Die verschiedenen Räume des Moskaus tragen allesamt Namen von ehemaligen sowjetischen Raumsonden. Auf dem Dach steht eine Nachbildung des Satelliten Sputnik.

Ein mutiger Schritt ist es, aus dem Lokal wieder einen Nachtclub zu machen. Zumal in Berlin immer mehr Kneipen und Clubs schließen müssen, weil sich Beschwerden von Anwohnern anhäufen. Ein guter Schritt gegen die Entwicklung, die eines Tages das Ende für die Clubkultur Berlins bedeuten könnte.

Auch Rübenkampfs Mutter ist bei der Eröffnungs-Sause dabei, seine Zielgruppe liegt aber eigentlich bei Menschen zwischen 20 und 30 Jahren. Seit 20 Jahren ist er schon erfolgreich im Event-Sektor tätig und ist für viele Veranstaltungen in Berlin und Hamburg verantwortlich. Alle Barkeeper und Securitys hat er selbst ausgewählt. Sein Ziel: Dass seine Besucher nach einer durchzechten Nacht froh nach Hause gehen und sich darüber freuen, dass ihr Café Moskau zurück ist.

Biker-Lifestyle: Motorrad-Touren durch die USA

Route 66 © Ben Tucker - Fotolia.com

Route 66 © Ben Tucker - Fotolia.com

Die Route 66 mit der Harley ist ein Klassiker. Kaum ein Motorradfahrer möchte nicht einmal im Leben mit dem Motorrad quer durch die USA düsen und den Wind im Nacken spüren. Um diese Tour zu bewerkstelligen braucht man mindestens drei Wochen. Wer sich länger Zeit nimmt, der wird sich bestimmt nicht langweilen, sondern genießen. Auf dem Weg gibt es viel zu entdecken und wenn es nicht die anderen Menschen sind, dann man selbst. So eine Tour kann die eigene Einstellung zu sich selbst verändern. 

Beginnen sollte man die Tour im Osten, in Chicago und  sich mindestens einen Tag nehmen, um die Stadt zu erkunden. Chicago ist die drittgrößte Stadt der USA. Ein besonderes Highlight ist der 443 Meter hohe Sears Tower, der lange Zeit das größte Gebäude der Welt gewesen ist. Sicherlich wird ein Motorradfahrer, der die Tour 66 befahren möchte, nach spätestens zwei Tagen losziehen wollen. Und das ist auch gut so, denn ihn erwartet das Farmland von Illinois und die Hauptstadt Springfield, wo Abraham Lincolm die meiste Zeit seines Lebens verbracht hat. 

Nach ca. einer Woche erreicht man Tulsa, in Oklahoma City. Hier fühlt man sich wie ein Cowboy im Wilden Westen. Auf der Strecke von 171 Kilometern erwarten sie zahlreiche Ausstellungsstücke aus der geschichtsträchtigen Epoche. Vorbei an Amarillo, Tucumcari, Albuquerque gelangt man nach ca. zwei Wochen am Grand Canyon. Der Nationalpark beinhaltet grandiose Ausblicke und Schluchten. Doch schon geht die Reise weiter, nach Las Vegas. Las Vegas bietet unzählige Möglichkeiten, um sich zu vergnügen. Doch schon geht es wieder weiter. Ob nun mit einer echten Harley oder einer spritzigen Triumph Sprint – die faszinierenden Naturschauspiele jenseits der Motorradpiste machen derartige Touren zu einem absolut unvergessenen Erlebnis. Und wer in Los Angeles ankommt, der möchte eigentlich die Tour gleich wieder von vorne beginnen. 

Georg Kreisler: Ein Nachruf

Leere Bühne © Frog 974 - Fotolia.com

Leere Bühne © Frog 974 - Fotolia.com

Allerlei Kuriositäten, bittere Geniestreiche und manch denkwürdige Begegnung- das wird mit dem Namen Georg Kreisler in Verbindung gebracht. Die Person, die sich hinter diesem Namen befindet, gilt in vielen Kreisen als Multitalent und großartiger Künstler, der trotz allem durch stetes Anecken nie wirklich ein Teil davon wurde.

Seine Geschichte begann im Wien des Jahres 1922, wo er als Kind einer jüdischen Familie geboren wurde. Als Österreich sich 1938 Nazi-Deutschland anschließt, fliehen sie nach Amerika und Kreisler kam schon in frühen Jahren mit vielen Berühmtheiten in Kontakt. Als US-Soldat kehrte er in späteren Jahren wieder nach Europa zurück. Dann begannen die Zeiten, in denen er Charlie Chaplin am Klavier assistierte und erste komische Stücke schrieb, die mit einer solchen Portion tiefschwarzen Humors gespickt waren, dass Plattenfirmen zu damaliger Zeit noch vor einer Veröffentlichung zurückschreckten.

Folgende Jahre prägten ihn als Nachtclubsänger in New York und als Mitglied einer Kabarett-Gruppe in Wien, zu der unter anderem auch Helmut Qualtinger gehörte. Doch Kreisler will sich mit bloßem Parodieren nicht zufrieden geben und stößt mit seiner gesellschaftskritischen Ader auch bei seinen Kollegen selten auf Wohlgefallen.

Mit seinem Walzer “Taubenvergiften im Park” verschaffte sich Kreisler ebenso viel Bekanntheit wie Feinde und wurde so zu dem deutschsprachigen Kabarettist, der in seinem Leben zensiert und ausgebootet wurde wie kein anderer. Seine geniereiche und zuweilen makabere Kunst,  in der sich seine Person ausdrückte, ließ ihn nicht nur in seinem Schaffen als Kabarettist stets ein Außenseiter bleiben. In seinen Lebensjahren blieb er stets offen, aber kritisch und ebenso rastlos. Jedes Jahrzehnt gab ihm eine andere Stadt zur Heimat und er erschuf neben zahlreichen Kabarett- und Chanson-Programmen, auch unzählige Platten, Bücher, Fernsehsendungen und zwei Opern.

Richtig schön schwanger

In der heutigen Zeit braucht keine Schwangere mehr ihren wachsenden Bauch unter weiten Kleidern zu verstecken. Die Umstandsmode ist so vielseitig und modisch geworden, dass man aller Welt stolz seinen Bauch präsentieren kann. Shirts und Bauchbinden mit teils lustigen Aufdrucken setzen den Bauch erst so richtig in Szene. Zudem haben die Bauchbinden den Vorteil, dass man seine gewohnte Kleidung noch einige Zeit tragen kann, selbst, wenn man den Knopf der Hose nicht mehr schließen kann und die T-Shirts zu kurz werden.

Die Auswahl an Umstandsmode ist sehr breit gefächert. Vom bequemen Hausanzug bis zum Businessoutfit ist alles zu haben. Auch festliche Kleidung für besondere Anlässe gibt es, sodass man sich auch mit Bauch in Schale werfen kann. Schwangere brauchen sich nicht zu verstecken, es gibt sehr schöne Umstandsbademode für den regelmäßigen Schwimmbadbesuch. Besonders für Schwangere ist Schwimmen sehr empfohlen, da man im Wasser wunderbar entspannen kann.

Die heutige Umstandsmode orientiert sich auch an den aktuellen Modetrends, sodass Frau sich und ihren Bauch trendig kleiden kann. Zu früh sollte man allerdings nicht losgehen, um die Umstandsmode einzukaufen. Denn im Laufe der Schwangerschaft verändert sich vielleicht die Konfektionsgröße. Es ist nicht vorherzusehen, wie weit sich der Körper verändert und wie viel man zunimmt. Daher sollte man seine Umstandskleidung erst dann einkaufen, wenn man sie auch wirklich braucht und nicht zu Beginn, wenn man gerade erst weiß, dass man schwanger ist.

Jobsuche über Soziale Netzwerke

© Tanja Bagusat - Fotolia.com

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Laut einer Studie der Bitkom suchen immer mehr Personalchefs neue Mitarbeiter über Social Media Netzwerke. So soll fast jedes dritte Unternehmen Facebook, Xing und andere Netzwerke hierfür verwenden. Die Jobsuche und Suche nach neuen Mitarbeitern hat eine weitere Ebene bekommen. Früher erhielten mögliche zukünftige Chefs persönliche Informationen, wenn dann nur über die eingeschickte Bewerbung oder ein persönliches Gespräch. Heutzutage ist das nicht mehr notwendig. Schon lange vor dem persönlichen Kennenlernen weiß der Chef mit wem der Bewerber befreundet ist, was er am Wochenende macht und welche Interessen er hat – und das über die Social Netzwerke. 

In einer weiteren Studie aus den USA kam nun auch heraus, dass die Profile der Bewerber oftmals darüber entscheiden, ob dieser zu einem Bewerbungsgespräch überhaupt eingeladen wird oder nicht. Gründe für eine Ablehnung sind meistens selbstverschuldet, deswegen sollte man die Bewerbung und das was in den Social Netzwerken steht miteinander abgleichen, bevor man seine Bewerbung losschickt. Falsche Angaben über Qualifikationen sind für das vorzeitige Ausscheiden nicht selten verantwortlich. Auch unangebrachte Kommentare über die letzte Firma oder Kollegen, sollte man unterlassen. Generell sollte man aber darauf achten, dass die Partyfotos, bei denen man einen komischen Eindruck hinterlassen könnte, nicht für jedermann sichtbar sind. 

Wer also mit seinem Online-Auftreten punkten möchte, der sollte sich Gedanken über den eigenen Auftritt machen und immer wieder die persönlichen Einstellungen durchgehen, so dass nur das nach aussen publiziert wird, was man auch wirklich dem Chef oder den Kollegen gegenüber verraten möchte. Wir leben in einer medialen Welt, da ist es nur selbstverständlich, dass unsere Kompetenzen und unsere Präsentation in den Social Networks wichtig sind. 

Mit dem Smartphone auf Wohnungssuche

© seen - Fotolia.com

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Künftig soll das Internet bei der Wohnungssuche noch stärker helfen als ohnehin bislang schon: Mit neuen Immbolien-Apps für Smartphones können nicht nur Angebote gefunden werden, sondern man kann auch einen virtuellen Spaziergang durch das Lieblingsviertel unternehmen, bei dem dann angezeigt wird, wo überall Wohnungen oder Häuser zur Miete oder zum Kauf angeboten werden.

Ohnehin hat das Internet die Wohnungssuche beinah revolutioniert: Anstatt sich jeden Morgen viele Zeitungen zu kaufen und zeitaufwendig die kleingedruckten Wohnungsanzeigen nach passenden Objekten durchzugehen, liefern heute Online-Portale rund um die Uhr und an jedem Tag viele Angebote. Viele Seiten bieten dabei auch praktische Services wie etwa Suchassistenten, die einem direkt per Email neue, passende Angebote zusenden. Mehr als neun Millionen Internetnutzer, knapp 20 Prozent aller Menschen mit Internet, sind laut der Arbeitsgemeinschaft Online Forschung auf diesen Immobilien-Webseiten unterwegs. Schätzungen gehen davon aus, dass bis zu 80 Propzent aller Wohnungssuchenden im Internet ihr Glück versuchen. Doch der virtuelle Spaziergang, der die Angebote erheblich lebhafter und echter darstellt, ist wirklich grundlegend neu. Der Wohnungsmarkt in Deutschland wird durch die neue Suchtechnologie langfristig sicher gehörig in Bewegung geraten.

Diese Technologie unterstützt einen auch beim echten Spaziergang durch das mögliche künftige Wohnviertel: Wenn das Smartphone auf ein Haus gehalten wird, kann dieses sofort anzeigen, ob in dem Haus eine Wohnung zu vermieten oder zu verkaufen ist. Noch sind diese Apps Spielereien für Smartphone-Fans, doch je ausgereifter die Technik wird, umso sinnvoller und wahrscheinlicher wird ihre Anwendung für die breite Masse der Bevölkerung. Mehr als eine Millionen mal wurde die Wikitude-App bereits heruntergeladen. Wenn aber, wie leider noch in den meisten Fällen, die Adresse des Objekts vom Makler zurückgehalten wird, hilft natürlich auch die neueste Technik nicht: Dann muss man wieder auf Stift, Papier und Telefon zurückgreifen.

Das Drama ‘Wunderkinder’

Artur Brauner brachte die Idee zum Film “Wunderkind” von Marcus O. Rosenmüller hervor und schuf so eine Geschichte aus Freundschaft und Solidarität in Zeiten, die eigentlich fest in den Händen von Diktatur und Krieg lagen. Sie spielt in der Ukraine im Jahr 1941, in jenen Monaten vor und nach dem deutschen Übergriff auf die Sowjetunion.

Kein anderer Produzent richtete den Fokus seiner Filme so beständig auf den Holocaust und die Verbrechen des Zweiten Weltkriegs. Für ihn war stets der Film der Weg, ein breites Publikum zu erreichen, in dem die Erinnerung an den Völkermord erhalten bleiben sollte. Auch das neuste Werk “Wunderkinder” findet sich nun als Teil dieser Geschichte wieder, in der sich im Sommer 1941 drei äußerst musikalische Kinder in der Ukraine begegnen und Freundschaft schließen. Bei den “Wunderkindern” handelt es sich hier um die beiden jüdischen Kindern Larisha und Abrasha. Während sich ihre Freundschaft zu einem begabten deutschen Mädchen entwickelt, werden die Erfahrungen und Situationen des beginnenden Krieges, der Deportierungen von Juden, aus Sicht eben dieser jungen Augen geschildert.

Doch die Glaubwürdigkeit des Geschehens geht der guten Absicht wegen ein wenig verloren. So zeigen sich hier zwar eine Menge gute Darsteller, die sich jedoch etwas zu naiv für solche Zeiten, in denen die Realität schonungslos war, geben müssen. Das gewisse genaue Detail scheint hier zu fehlen, ist die Art der Hilfe zwischen deutscher und jüdischer Familie doch eher unrealistisch. Auch zieht sich konsequent die deutsche Sprache durch den Film, wobei ukrainische, russische oder etwa jiddische Ausdrücke völlig außen vor bleiben. Auch was Erziehung oder Sprache betrifft, scheinen hier keinerlei Unterschiede aufzutreten. Doch wenn auch die Schauplätze zu aufgeräumt und die Panzer, die schon hunderte Kilometer hinter sich haben sollen, so sauber scheinen, zeichnet sich so zumindest ganz deutlich ein Erinnerungsstück mit klarer Botschaft ab.

Kinoneuheit: Mein bester Feind

Es gab bereits einige Filme zum Thema ‘Nationalsozialismus’. Auch solche, in denen das Lachen anvisiert worden war. Und jedes einzelne Mal hat sich nicht nur die Presse die Frage gestellt: ‘darf man bei so einem Thema lachen?’ Die Frage ist verständlich, denn dürfen wir es uns wirklich rausnehmen, über die schlimmste Zeit unserer Geschichte zu lachen? Auch ich habe mir die Frage gestellt und ich muss zugegen, mir fällt es schwer. Ich weiß nicht was man darf oder nicht, aber es ist nicht einfach und vielleicht muss es ja auch nicht sein. Auf der anderen Seite ist es eine Art die Geschichte zu verarbeiten. Die Frage bleibt offen und unbearbeitet.

So auch im neuen Film `Mein bester Freund’.

Regisseur Wolfgang Murnberger schildert die Geschichte eines Wiener Galeristen Victor Kaufmann, der von Moritz Bleibtreu gespielt wird. Dieser wird von seinem besten Kumpel Rudi Smekal ‘Georg Friedrich’ schwer getäuscht. Die Freundschaft bricht 1938 auseinander. Als die Nazis auch in Österreich an die Macht kommen, schließt sich Smekal den Nazis an und beteiligt sich somit an der Enteignung vieler Menschen, unter anderen auch an der von Victor und seiner Familie. Bei späterer Enteignung stellt sich heraus, dass die bekannte Zeichnung von Michelangelo eine Fälschung ist. Um das Original zu finden, muss Smekal Victor aus seiner Lagerhaft holen, denn nur er vermag es, das Original zu finden. Bei der Überfahrt nach Berlin stürzt das Flugzeug ab und so gelingt es Victor seine Kleidung mit der von Smekal zu tauschen, ohne dass jemand davon Wind bekommt. Der verletzte Smekal kann sich, da er verletzt ist, nicht wehren. Fortan versucht Victor die Nazis in Berlin aus dem Konzept zu bringen.

Mit ‘Mein bester Freund’ hat sich Murnberger eine einfache Geschichte gesucht, die er mit schwarzem Humor bestücken wollte. Ehrlich gesagt, bei mir hat es nicht gewirkt. Dafür kommt die Geschichte zu plump rüber. Ich denke nicht, dass man mit noch einem Verwechslungsfilm etwas reissen kann. Dafür ist diese Art der Komik zu ausgelutscht und noch dazu bei diesem Thema. Zum Schluss wird alles noch schräger und unbeholfener. Insgesamt ist der Film das Geld nicht wert.

Moritz Bleibtreu, Foto: canburak_flickr

Natürlich – Lady Gaga

Lady Gaga, Foto: ama_lia_flickr

Ein Jahr ist es nun her, dass Lady Gaga ganz natürlich und unerkannt im Duisburger Kantpark Pizza aß und sich dabei mehrere Stunden am Lehmbruck-Museum vom bekannten Fotograf Wolfgang Tillmans fotografieren ließ.  Mit diesen Fotos sollte die Natürlichkeit von der als Stefani Joanne Angelina Germanotta geborenen Sängerin gezeigt werden. Völlig ohne ihre schrillen Outfits posierte sie 25-jährige US-Amerikanerin dabei.

Das Fotoshooting erfolgte unter Ausschluss der Öffentlichkeit und hat oberste Geheimhaltungspriorität. Nicht einmal der Museumsdirektor Raimund Stecker durfte beim Shooting anwesend sein.

Allein zwei Museums-Mitarbeiter überwachten das Geschehen, bei dem der international renommierte Fotograf Lady Gaga vor Skulpturen und Kunstwerken des Museums auf ganz andere Art und Weise ablichtete.

Über ein Jahr wurden die Fotos nicht veröffentlicht. Inzwischen kamen sie in der Juni-Ausgabe des Pop-Kultur-Magazins Spex zum Vorschein.

Das Lehmbruck-Museum nahm das Erscheinen der Fotos zum Anlass einen Lady-Gaga-Parcours im Museum zu etablieren,bei dem Fotos der Pop-Sängerin aus dem Spex-Magazin an den Stellen im Museum aufgehängt wurden , an denen die Bilder geschossen wurden.

Wenn sie also Interesse daran haben die ungeschminkte Wahrheit über Lady Gaga zu erfahren und gleichzeitig noch Kultur zu erleben, können sie dies zur Zeit im Lehmbruck Museum in Duisburg tun.

 

Viele qualifizierte Fachkräfte weiterhin ohne Job

Eigentlich könnte es so einfach sein mit den Fachkräften in Deutschland. Es besteht ein Mangel und um diesen zu decken setzt man die qualifizierten Leute an den entsprechenden Stellen ein. Doch genau dieser Punkt funktioniert aus irgendeinem Grund in der Bundesrepublik nicht. Denn trotz eines bestehenden Fachkräftemangels sind weiterhin viele dieser Fachkräfte ohne Job, so paradox es klingen mag.

Ein weiterer Punkt ist, dass von den angestellten Fachkräften sogar noch relativ viele Ihren Job verlieren, das waren in der ersten Hälfte von 2011 ganze 908.000 Angestellte mit abgeschlossener Berufsausbildung. Laut einer aktuellen Untersuchung des Deutschen Gewerkschaftsbundes (DGB) sind das von den 16 Millionen Beschäftigten in dieser Kategorie ganze 5,7 Prozent. Der Arbeitsmarktexperte und DGB-Bundesvorstand Wilhelm Adamy mahnt: „Bei anziehender Konjunktur und insgesamt sinkender Arbeitslosigkeit darf das Risiko des Job-Verlustes auch für qualifizierte Arbeitskräfte keinesfalls klein gerechnet werden“.

Auch von den Hoch- oder Fachschulabsolventen haben sich in der ersten Jahreshälfte rund 110.000 arbeitslos gemeldet. Das waren 3,6 Prozent aller Beschäftigten mit entsprechendem Bildungsniveau. Das könnte nach Adamy zum einen daran liegen, dass viele Fachkräfte an den Bedürfnissen des Arbeitsmarktes vorbei qualifiziert werden und zum anderen daran, dass viele Firmen bei ihrer Ausbildung keine langfristig orientierte Personalplanung betrieben. Die Fassadenfarbe von Deutschland als Vorzeigeland für Arbeitsmarkt und Fachkräfte bröckelt also, bleibt zu hoffen dass mehr qualifizierte Leute auch qualifizierter eingesetzt werden können.