Lifestyle-News
Posted By Paul / 20th Januar 2012

Bar © Henrik Winther Ander - Fotolia.com
Endlich mal eine gute Nachricht: Eine Berliner Institution ist zurück, das Café Moskau. Zu Zeiten der Mauer war das Lokal ein beliebter Treffpunkt für die intellektuelle Elite, nach dem Mauerfall wurde es zum beliebten Ausflugslokal und Klub. Dabei ist es dem Chef Oliver Rübenkamp bis heute gelungen, den einmaligen Charme zu erhalten. Ob das auch bei der Neueröffnung gelingt?
Bereits seit 1964 gibt es das Café Moskau. Am 20. Januar steigt die große Wiedereröffnungsparty in den 600 Quadratmeter großen Räumlichkeiten, die etwa 500 Besucher fassen. Das Licht soll violett werden, der Boden bekommt dunkles Parkett, die Wände werden goldfarben, viele Spiegel sind daran verteilt. Eine Bar aus edlem, glänzendem Holz ist entstanden. An einem normalen Abend werden hier 20 Kisten Bier und 80 Liter Wodka-Mischgetränke verkauft, so schätzt Rübenkamp. 13 rote Ledercouchen laden zum Rumlümmeln ein – sie stammen allesamt aus den Anfangszeiten des Moskaus. Moderne Impulse bringt ein futuristisch geformtes DJ-Pult aus weißem Plastik. Die verschiedenen Räume des Moskaus tragen allesamt Namen von ehemaligen sowjetischen Raumsonden. Auf dem Dach steht eine Nachbildung des Satelliten Sputnik.
Ein mutiger Schritt ist es, aus dem Lokal wieder einen Nachtclub zu machen. Zumal in Berlin immer mehr Kneipen und Clubs schließen müssen, weil sich Beschwerden von Anwohnern anhäufen. Ein guter Schritt gegen die Entwicklung, die eines Tages das Ende für die Clubkultur Berlins bedeuten könnte.
Auch Rübenkampfs Mutter ist bei der Eröffnungs-Sause dabei, seine Zielgruppe liegt aber eigentlich bei Menschen zwischen 20 und 30 Jahren. Seit 20 Jahren ist er schon erfolgreich im Event-Sektor tätig und ist für viele Veranstaltungen in Berlin und Hamburg verantwortlich. Alle Barkeeper und Securitys hat er selbst ausgewählt. Sein Ziel: Dass seine Besucher nach einer durchzechten Nacht froh nach Hause gehen und sich darüber freuen, dass ihr Café Moskau zurück ist.
Posted By Robert / 13th Januar 2012

Route 66 © Ben Tucker - Fotolia.com
Die Route 66 mit der Harley ist ein Klassiker. Kaum ein Motorradfahrer möchte nicht einmal im Leben mit dem Motorrad quer durch die USA düsen und den Wind im Nacken spüren. Um diese Tour zu bewerkstelligen braucht man mindestens drei Wochen. Wer sich länger Zeit nimmt, der wird sich bestimmt nicht langweilen, sondern genießen. Auf dem Weg gibt es viel zu entdecken und wenn es nicht die anderen Menschen sind, dann man selbst. So eine Tour kann die eigene Einstellung zu sich selbst verändern.
Beginnen sollte man die Tour im Osten, in Chicago und sich mindestens einen Tag nehmen, um die Stadt zu erkunden. Chicago ist die drittgrößte Stadt der USA. Ein besonderes Highlight ist der 443 Meter hohe Sears Tower, der lange Zeit das größte Gebäude der Welt gewesen ist. Sicherlich wird ein Motorradfahrer, der die Tour 66 befahren möchte, nach spätestens zwei Tagen losziehen wollen. Und das ist auch gut so, denn ihn erwartet das Farmland von Illinois und die Hauptstadt Springfield, wo Abraham Lincolm die meiste Zeit seines Lebens verbracht hat.
Nach ca. einer Woche erreicht man Tulsa, in Oklahoma City. Hier fühlt man sich wie ein Cowboy im Wilden Westen. Auf der Strecke von 171 Kilometern erwarten sie zahlreiche Ausstellungsstücke aus der geschichtsträchtigen Epoche. Vorbei an Amarillo, Tucumcari, Albuquerque gelangt man nach ca. zwei Wochen am Grand Canyon. Der Nationalpark beinhaltet grandiose Ausblicke und Schluchten. Doch schon geht die Reise weiter, nach Las Vegas. Las Vegas bietet unzählige Möglichkeiten, um sich zu vergnügen. Doch schon geht es wieder weiter. Ob nun mit einer echten Harley oder einer spritzigen Triumph Sprint – die faszinierenden Naturschauspiele jenseits der Motorradpiste machen derartige Touren zu einem absolut unvergessenen Erlebnis. Und wer in Los Angeles ankommt, der möchte eigentlich die Tour gleich wieder von vorne beginnen.
Posted By Magdalena / 24th November 2011

© Tanja Bagusat - Fotolia.com
Laut einer Studie der Bitkom suchen immer mehr Personalchefs neue Mitarbeiter über Social Media Netzwerke. So soll fast jedes dritte Unternehmen Facebook, Xing und andere Netzwerke hierfür verwenden. Die Jobsuche und Suche nach neuen Mitarbeitern hat eine weitere Ebene bekommen. Früher erhielten mögliche zukünftige Chefs persönliche Informationen, wenn dann nur über die eingeschickte Bewerbung oder ein persönliches Gespräch. Heutzutage ist das nicht mehr notwendig. Schon lange vor dem persönlichen Kennenlernen weiß der Chef mit wem der Bewerber befreundet ist, was er am Wochenende macht und welche Interessen er hat – und das über die Social Netzwerke.
In einer weiteren Studie aus den USA kam nun auch heraus, dass die Profile der Bewerber oftmals darüber entscheiden, ob dieser zu einem Bewerbungsgespräch überhaupt eingeladen wird oder nicht. Gründe für eine Ablehnung sind meistens selbstverschuldet, deswegen sollte man die Bewerbung und das was in den Social Netzwerken steht miteinander abgleichen, bevor man seine Bewerbung losschickt. Falsche Angaben über Qualifikationen sind für das vorzeitige Ausscheiden nicht selten verantwortlich. Auch unangebrachte Kommentare über die letzte Firma oder Kollegen, sollte man unterlassen. Generell sollte man aber darauf achten, dass die Partyfotos, bei denen man einen komischen Eindruck hinterlassen könnte, nicht für jedermann sichtbar sind.
Wer also mit seinem Online-Auftreten punkten möchte, der sollte sich Gedanken über den eigenen Auftritt machen und immer wieder die persönlichen Einstellungen durchgehen, so dass nur das nach aussen publiziert wird, was man auch wirklich dem Chef oder den Kollegen gegenüber verraten möchte. Wir leben in einer medialen Welt, da ist es nur selbstverständlich, dass unsere Kompetenzen und unsere Präsentation in den Social Networks wichtig sind.
Posted By Robert / 17th November 2011

© seen - Fotolia.com
Künftig soll das Internet bei der Wohnungssuche noch stärker helfen als ohnehin bislang schon: Mit neuen Immbolien-Apps für Smartphones können nicht nur Angebote gefunden werden, sondern man kann auch einen virtuellen Spaziergang durch das Lieblingsviertel unternehmen, bei dem dann angezeigt wird, wo überall Wohnungen oder Häuser zur Miete oder zum Kauf angeboten werden.
Ohnehin hat das Internet die Wohnungssuche beinah revolutioniert: Anstatt sich jeden Morgen viele Zeitungen zu kaufen und zeitaufwendig die kleingedruckten Wohnungsanzeigen nach passenden Objekten durchzugehen, liefern heute Online-Portale rund um die Uhr und an jedem Tag viele Angebote. Viele Seiten bieten dabei auch praktische Services wie etwa Suchassistenten, die einem direkt per Email neue, passende Angebote zusenden. Mehr als neun Millionen Internetnutzer, knapp 20 Prozent aller Menschen mit Internet, sind laut der Arbeitsgemeinschaft Online Forschung auf diesen Immobilien-Webseiten unterwegs. Schätzungen gehen davon aus, dass bis zu 80 Propzent aller Wohnungssuchenden im Internet ihr Glück versuchen. Doch der virtuelle Spaziergang, der die Angebote erheblich lebhafter und echter darstellt, ist wirklich grundlegend neu. Der Wohnungsmarkt in Deutschland wird durch die neue Suchtechnologie langfristig sicher gehörig in Bewegung geraten.
Diese Technologie unterstützt einen auch beim echten Spaziergang durch das mögliche künftige Wohnviertel: Wenn das Smartphone auf ein Haus gehalten wird, kann dieses sofort anzeigen, ob in dem Haus eine Wohnung zu vermieten oder zu verkaufen ist. Noch sind diese Apps Spielereien für Smartphone-Fans, doch je ausgereifter die Technik wird, umso sinnvoller und wahrscheinlicher wird ihre Anwendung für die breite Masse der Bevölkerung. Mehr als eine Millionen mal wurde die Wikitude-App bereits heruntergeladen. Wenn aber, wie leider noch in den meisten Fällen, die Adresse des Objekts vom Makler zurückgehalten wird, hilft natürlich auch die neueste Technik nicht: Dann muss man wieder auf Stift, Papier und Telefon zurückgreifen.
Posted By Robert / 7th April 2011
In der Mode der jungen Designerin Eva Cheng Yee Wah verbinden sich Moderne und Tradition. Das Nachwuchstalent integriert in ihre Mode die traditionelle Scherenschnitttechnik aus China. Auf Oberteilen und Hüten zeigen sich die Formen dreidimensionaler Blüten. Die Extravaganten Kleidungsstücke gewannen auf dem 35. Young Fashion Designers’ Contest in Hong Kong den ersten Preis. Mit diesem Heimspiel gewann die Designerin ein Praktikum im Ausland. Für einen Monat assistiert sie die renommierte Stardesignerin Martine Sitbon unter dem Label „Rue du Mail“ in Paris.
Der Contest für Designer findet jährlich im Rahmen der Hong Kong Fashion Week statt. Mit dem Wettbewerb sollen junge Talente gefördert werden. Das hat bereits bei Design-Newcomern wie Kevin Ng, Billy Leung und Harrison Wong geholfen, deren Namen heute international bekannt sind.
Nun soll die Auszeichnung die junge Eva Cheng Yee Wah in ihrer Designer-Karriere pushen. Vielversprechend beurteilte die Jury das Talent der Hongkongerin. Mitglieder der Fachjury wie Angelica Cheung, Martine Sitbon und Bonita Cheung überzeugte vor allem die Individualität, Ausdrucksstärke und Kreativität der Kollektion. In den Kleidungsstücke spiegelt sich die Skyline Hongkongs wieder. Die Verzierungen der Kleider sind von der Metropole inspiriert. Ob es das Licht und Schattenspiel in den Schluchten der modernen Hochhäuser ist, oder das Traditionelle der alten Stadtviertel, das sich im Schichtenlook der Scherenschnitttechnik zeigt, Eva Cheng Yee Wah verleiht damit der Liebe zu ihrem „spiritual home“ Ausdruck.
Nach dem Studium an der Polytechnic University in Hong Kong wird sie nun einen Blick von Außen, genauer von Paris auf ihre Heimat bekommen. Danach will Eva Cheng Yee Wah außerhalb von Hong Kong einen Master in Fashion beginnen.