Popkultur
Posted By Robert / 13th März 2012

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Seitdem die Bandmitglieder von Oasis getrennte Musikwege gehen, ist schon einige Zeit vergangen. Nun ist Noel Gallagher zum ersten Mal auch ohne brüderliche Begleitung in München auf der Bühne. Zwar bleibt der Klang an vielen Stellen der gleiche und Noel liefert eine Menge altbekannte Hits, doch, wenn auch nicht sehr überraschend, kommt das beim begeisterten Publikum an.
Das hatte einige Monate zuvor auch schon Bruder Liam versucht, aber überraschte mehr mit einem kurzen, schlecht gesungenen Auftritt, der die alten Hits einfach gekonnt vernachlässigte und das Publikum enttäuschte.
Vielleicht liegt es an der Altersweisheit, dass Noel seinen Auftritt dagegen von Beginn an anders meisterte. Mit seiner Band High Flying Birds stürmte er die gleiche Bühne und machte gleich klar, dass er – anders als sein jüngerer Bruder – nicht davor zurückschreckt, einen Oasis-Song nach dem anderen zum Besten zu geben. Schließlich gehört dies zu seinem Lebenswerk und wird als exemplarischer Rocksound in die Geschichte eingehen, der die Neunziger entscheidend prägte.
Dennoch zeigt sich „(It´s Good) To Be Free“ als symbolträchtiger Opener des Konzerts, der deutlich macht, dass der begnadete Songwriter sich auch ganz ohne Band absolut gut aufgehoben fühlt. Immerhin liegen die alten Oasis-Hits in ihrer Zahl gleichauf mit den Songs aus Noels Soloalbum. Gewohnt schlicht, in Lederjacke, mit altbekannter Playmobilfrisur und präzisem Gesang liefert er über eineinhalb Stunden lang ein begeisterndes Gastspiel.
Die Band im Hintergrund liefert dazu den passenden voluminösen Sound, der die wogende Masse mitnimmt und die Euphorie aus dem Publikum zu kitzeln weiß. Die Variationen der alten Stücke bringen die Fans in einen Zustand aus Nostalgie und Glück, auch wenn es eindeutig der sichere statt mutige Weg zeigt, sich wieder in neuer Formation auf den Bühnen der Welt zu präsentieren.
Posted By Magdalena / 16th Februar 2012

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Vollkommen zu Recht gewann die 23-jährige Londonerin Adele insgesamt sechs Auszeichnungen auf der 54. Grammy-Verleihung in Los Angeles. Sogar die Foo Fighters konnten da nicht mithalten. Die Rocker erhielten fünf Grammys. Zwei weitere gingen an die Band Bon Iver.
Neben einer Auszeichnung für die Beste Single erhielt Adele auch einen Grammy für das Beste Album. Einen weiteren Preis bekam die Londonerin für das Beste Video und das Beste Kurz-Musikvideo. Die Besucher konnten sich am Liveauftritt der Künstlerin erfreuen. Die letzten Monate stand der noch infrage, denn Adele musste sich einer Operation an den Stimmbändern unterziehen. Glücklicherweise ist alles geglückt und so wurde ihr erster Auftritt nach der OP zu einem Erfolg.
Eine weitere Auszeichung erhielt Adele für den Song “Someone Like You”. Dieser wurde von der Jury zur Besten Sololeistung eines Künstlers der Popmusik gekürt. Doch obwohl sich die Künstlerin über die Grammys freute, wurde den Fans etwas mulmig, als sie von der Künstlerin erfuhren, sie möchte sich in den nächsten fünf Jahren zurückziehen, um sich um ihr privates Leben zu kümmern. Sie möchte eine Familie gründen und mit ihren Liebsten Zeit verbringen, so die Künstlerin.
Doch auch die Rocker Foo Fighters konnten sich an diesem Abend über ihre fünf Auszeichnungen freuen. Sie erhielten sie sowohl für das Beste Rockalbum, das Wasting Light als auch für den Besten Rocksong, Walk. Weitere Grammys erhielten sie für die Beste Hardrockdarbietung und die Beste Rockdarbietung. Ihr Video zum Song Back and Forth ist ebenfalls mit einem Grammophon ausgezeichnet worden.
Auch wenn dies ein Tag der Freude werden sollte, konnte die Stimmung nach der Todesmeldung der Weltkünstlerin Whitney Houston nicht mehr aufkommen. Whitney Houston ist mit gerade mal 48 Jahren am vergangenen Samstag in einem Hotelzimmer ums Leben gekommen. Die Ursache ist noch ungeklärt.
Und so feierten die Musiker die Grammy-Verleihung mit einem lachenden und einem weinenden Auge.
Posted By Paul / 9th Dezember 2011

Leere Bühne © Frog 974 - Fotolia.com
Allerlei Kuriositäten, bittere Geniestreiche und manch denkwürdige Begegnung- das wird mit dem Namen Georg Kreisler in Verbindung gebracht. Die Person, die sich hinter diesem Namen befindet, gilt in vielen Kreisen als Multitalent und großartiger Künstler, der trotz allem durch stetes Anecken nie wirklich ein Teil davon wurde.
Seine Geschichte begann im Wien des Jahres 1922, wo er als Kind einer jüdischen Familie geboren wurde. Als Österreich sich 1938 Nazi-Deutschland anschließt, fliehen sie nach Amerika und Kreisler kam schon in frühen Jahren mit vielen Berühmtheiten in Kontakt. Als US-Soldat kehrte er in späteren Jahren wieder nach Europa zurück. Dann begannen die Zeiten, in denen er Charlie Chaplin am Klavier assistierte und erste komische Stücke schrieb, die mit einer solchen Portion tiefschwarzen Humors gespickt waren, dass Plattenfirmen zu damaliger Zeit noch vor einer Veröffentlichung zurückschreckten.
Folgende Jahre prägten ihn als Nachtclubsänger in New York und als Mitglied einer Kabarett-Gruppe in Wien, zu der unter anderem auch Helmut Qualtinger gehörte. Doch Kreisler will sich mit bloßem Parodieren nicht zufrieden geben und stößt mit seiner gesellschaftskritischen Ader auch bei seinen Kollegen selten auf Wohlgefallen.
Mit seinem Walzer “Taubenvergiften im Park” verschaffte sich Kreisler ebenso viel Bekanntheit wie Feinde und wurde so zu dem deutschsprachigen Kabarettist, der in seinem Leben zensiert und ausgebootet wurde wie kein anderer. Seine geniereiche und zuweilen makabere Kunst, in der sich seine Person ausdrückte, ließ ihn nicht nur in seinem Schaffen als Kabarettist stets ein Außenseiter bleiben. In seinen Lebensjahren blieb er stets offen, aber kritisch und ebenso rastlos. Jedes Jahrzehnt gab ihm eine andere Stadt zur Heimat und er erschuf neben zahlreichen Kabarett- und Chanson-Programmen, auch unzählige Platten, Bücher, Fernsehsendungen und zwei Opern.
Posted By Fredericke / 6th September 2011
Es gab bereits einige Filme zum Thema ‘Nationalsozialismus’. Auch solche, in denen das Lachen anvisiert worden war. Und jedes einzelne Mal hat sich nicht nur die Presse die Frage gestellt: ‘darf man bei so einem Thema lachen?’ Die Frage ist verständlich, denn dürfen wir es uns wirklich rausnehmen, über die schlimmste Zeit unserer Geschichte zu lachen? Auch ich habe mir die Frage gestellt und ich muss zugegen, mir fällt es schwer. Ich weiß nicht was man darf oder nicht, aber es ist nicht einfach und vielleicht muss es ja auch nicht sein. Auf der anderen Seite ist es eine Art die Geschichte zu verarbeiten. Die Frage bleibt offen und unbearbeitet.
So auch im neuen Film `Mein bester Freund’.
Regisseur Wolfgang Murnberger schildert die Geschichte eines Wiener Galeristen Victor Kaufmann, der von Moritz Bleibtreu gespielt wird. Dieser wird von seinem besten Kumpel Rudi Smekal ‘Georg Friedrich’ schwer getäuscht. Die Freundschaft bricht 1938 auseinander. Als die Nazis auch in Österreich an die Macht kommen, schließt sich Smekal den Nazis an und beteiligt sich somit an der Enteignung vieler Menschen, unter anderen auch an der von Victor und seiner Familie. Bei späterer Enteignung stellt sich heraus, dass die bekannte Zeichnung von Michelangelo eine Fälschung ist. Um das Original zu finden, muss Smekal Victor aus seiner Lagerhaft holen, denn nur er vermag es, das Original zu finden. Bei der Überfahrt nach Berlin stürzt das Flugzeug ab und so gelingt es Victor seine Kleidung mit der von Smekal zu tauschen, ohne dass jemand davon Wind bekommt. Der verletzte Smekal kann sich, da er verletzt ist, nicht wehren. Fortan versucht Victor die Nazis in Berlin aus dem Konzept zu bringen.
Mit ‘Mein bester Freund’ hat sich Murnberger eine einfache Geschichte gesucht, die er mit schwarzem Humor bestücken wollte. Ehrlich gesagt, bei mir hat es nicht gewirkt. Dafür kommt die Geschichte zu plump rüber. Ich denke nicht, dass man mit noch einem Verwechslungsfilm etwas reissen kann. Dafür ist diese Art der Komik zu ausgelutscht und noch dazu bei diesem Thema. Zum Schluss wird alles noch schräger und unbeholfener. Insgesamt ist der Film das Geld nicht wert.

Moritz Bleibtreu, Foto: canburak_flickr
Posted By Fredericke / 8th August 2011

Lady Gaga, Foto: ama_lia_flickr
Ein Jahr ist es nun her, dass Lady Gaga ganz natürlich und unerkannt im Duisburger Kantpark Pizza aß und sich dabei mehrere Stunden am Lehmbruck-Museum vom bekannten Fotograf Wolfgang Tillmans fotografieren ließ. Mit diesen Fotos sollte die Natürlichkeit von der als Stefani Joanne Angelina Germanotta geborenen Sängerin gezeigt werden. Völlig ohne ihre schrillen Outfits posierte sie 25-jährige US-Amerikanerin dabei.
Das Fotoshooting erfolgte unter Ausschluss der Öffentlichkeit und hat oberste Geheimhaltungspriorität. Nicht einmal der Museumsdirektor Raimund Stecker durfte beim Shooting anwesend sein.
Allein zwei Museums-Mitarbeiter überwachten das Geschehen, bei dem der international renommierte Fotograf Lady Gaga vor Skulpturen und Kunstwerken des Museums auf ganz andere Art und Weise ablichtete.
Über ein Jahr wurden die Fotos nicht veröffentlicht. Inzwischen kamen sie in der Juni-Ausgabe des Pop-Kultur-Magazins Spex zum Vorschein.
Das Lehmbruck-Museum nahm das Erscheinen der Fotos zum Anlass einen Lady-Gaga-Parcours im Museum zu etablieren,bei dem Fotos der Pop-Sängerin aus dem Spex-Magazin an den Stellen im Museum aufgehängt wurden , an denen die Bilder geschossen wurden.
Wenn sie also Interesse daran haben die ungeschminkte Wahrheit über Lady Gaga zu erfahren und gleichzeitig noch Kultur zu erleben, können sie dies zur Zeit im Lehmbruck Museum in Duisburg tun.
Posted By Magdalena / 29th Juni 2011

Lady Gaga, Quelle: Von ama_lia_Flickr
Die auffällige Sängerin machte vor kurzem schon Schlagzeilen, weil sie angeblich keinen Überblick über ihre Finanzen hat und ihre letzte Tour “Monster Ball” sie sie mit drei Millionen Dollar in die Miesen trieb. Jetzt geht es wieder um Geld, denn Lady Gaga soll Spendengelder für das Unglück in Japan veruntreut haben. Für die Opfer der schweren Naturkatastrophe in Japan überlegte sich Lady Gaga eine Spenden-Aktion und entwarf ein Armband, das man auf ihrer Website für fünf Dollar kaufen konnte. Natürlich konnte man auch noch zusätzlich spenden, wenn man wollte. Auf dem Armband stand: “Wir beten für Japan.” Und bei Gebeten scheint es auch geblieben zu sein, denn die Spendengelder kamen nie bei den Opfern in Japan an.
Jetzt muss sich der Popstar vor Gericht dafür verantworten. Lady Gaga wird Unterschlagung in Millionenhöhe vorgeworfen. Nur ein Teil des erwirtschafteten Geldes soll tatsächlich nach Japan geflossen sein. Die “Daily Mail” berichtet, dass sie einen Großteil des Geldes selber behalten habe. Nun soll sie insgesamt 5 Millionen Dollar Strafe für diesen Täuschungsversuch zahlen. Ob sie auch von dieser Unterschlagung nichts wusste? Von ihren drei Millionen Miese soll sie schließlich auch zunächst nichts gewusst haben.
Die exzentrische Sängerin ist schon seit Jahren dafür bekannt, dass sie ihre Finanzen nicht unter Kontrolle hat und viel Geld in ihre aufwändige Selbstinszenierung steckt. Ihre pompöse Bühnenshow und ihre extravaganten Kostüme kosten Unsummen und alle ihre Einnahmen sollen direkt wieder in ihre Shows fließen. Dabei möchte man doch gerne mal einen Blick in den Kleiderschrank der 25jährigen werfen. Vielleicht könnte sie dort mal ein bisschen aussortieren und ein paar ausrangierte Teile über Kleinanzeigen verkaufen. Damit ließen sich doch bestimmt auf ganz ehrliche Weise ein paar Dollar verdienen.
Posted By Robert / 27th April 2011

Orchidee, Foto: Bubi / pixelio.de
Der Heimgarten im Wohnzimmer erfreut sich seit eh und je an Beliebtheit. Die Zimmerpflanzen reinigen die Luft, sehen hübsch aus und geben angeblich ein gutes Karma. Doch ganz ohne Gegenleistung kann man das Grün nicht genießen. Etwas Zeit muss man den Pflanzen schon widmen. Für Immer-Abwesende-Workaholics ist ein Zögling nichts. Aber auch wer andauernd gießt, tut manchen Pflanzen nichts Gutes. Trotzdem braucht man kein Examen, damit Pflanzen in der eignen Wohnung gedeihen. Auch das übernatürliche Talent des Grünen Daumen ist nicht notwendig, nur etwas Spaß und Zeit an der Pflanzenpflege. So reicht eine halbe Stunde pro Woche, um alle Pflanzen zu gießen. Auch ein aufwendiges Equipment ist dafür nicht nötig. Standardblumenerde und 0-8-15-Dünger, sowie ein Wasserzerstäuber und eine Gießkanne genügen schon, um Sukkulenten und Orchideen blühen zu lassen.
Im Winter ist es wichtig, immer mal wieder die Blätter abzusprühen, damit die Pflanzen in der trockenen Heizungsluft überleben. Das ist gut für das Raumklima und steigert auch das eigene Wohlbefinden. Im Sommer können die Pflanzen dann auf den Balkon, sofern einer vorhanden ist.
Indoor sollten die Pflanzen mit dunklen großen Blätter an schattige Plätze gestellt werden. Pflanzen mit hellen und kleinen Blätter rückt man näher ans Fenster. Vertrocknete braune Blätter sollten sofort entfernt werden, da sie oft Brutstätte von Schädlingen sind.
Wer sich um die grünen Mitbewohner in der Urlaubszeit kümmert, sollte schon während der Urlaubsplanung organisiert werden. Denn manche Pflanzen halten keine lange Dürreperiode aus. Hilfsmittel gegen das Verdursten bieten Selbstbewässerungsmethoden wie die Wasserwurst beispielsweise. Aber noch besser funktioniert eine Freundin oder ein zuverlässiger Nachbar, der sich während der Urlaubszeit um die Pflanzen kümmert.
Posted By Paul / 25th April 2011
Thilo Sarrazin ist ein gelernter Volkswirt und Buchautor, SPD-Mitglied und eine der umstrittensten Figuren der deutschen Politikerlandschaft.
Bereits im Jahr 2008 machte er damit auf sich aufmerksam, die Rentenerhöhung zu verurteilen und Tipss zu geben, wie Harzt Vier-Empfänger mit noch weniger Geld auskommen könnten. Im August 2010 machte er mit seinem Buch ‘Deutschland schafft sich ab’ Furore, in dem er vor einer Überfremdung Deutschlands durch Migranten warnte. Diese Schrift erzeugte eine riesige mediale Resonanz und wurde scharf diskutiert. Seine streitbaren Äußerungen haben dafür gesorgt, eine kulturelle Debatte auszulösen und ihm als Buchautor hohe Verkaufszahlen zu bescheren.
Nun, über ein halbes Jahr später, entbrennt erneut eine Debatte um Sarrazin. Der Rauswurf aus der Sozialdemokratischen Partei war eigentlich schon eine beschlossene Sache, nun ist die Parteiführung und SPD-Chef Sigmar Gabriel aber zurückgerudert, Sarrazin darf in der Partei bleiben. Für viele Genossen ist das ein Affront, den sie nicht hinnehmen wollen. Generalsekräterin Nahles begründete diese Kehrtwende damit, dass Sarrazin sich von seinen sozial-darwinistischen Äußerungen distanziert habe. Dass diese Meinung nicht alle Parteimitglieder teilen, ist klar.Was diese Wende um 180 Grad also für Konsequenzen mit sich bringen wird, ist noch offen.
Posted By Robert / 22nd April 2011
Oft hört man in Radio oder Fernsehen vom sogenannten Outlet-Shopping. Doch was ist das überhaupt und worin liegen die Vorteile und möglicherweise auch die Nachteile?
Wenn man den Begriff Outlet definiert, dann bezeichnet dies eine Verkaufsstelle, in der Hersteller ihre eigenen Produkte direkt an die Endabnehmer abgeben und wobei kein Einzelhandel als Mittler dazwischen steht.
Dies hat für den Käufer einige Vorteile. Der größte Vorteil liegt wohl beim Interessierten im Preis. Der Kaufanreiz ist dabei wesentlich höher, wenn der Preis niedriger ist, als in anderen Geschäften. Deshalb locken die Fabrikverkäufe und Outlet-Center auch teilweise noch mit massiven Rabatten auf die sowieso schon günstige Ware.
Ein weiterer Vorteil liegt bei den Outletcentern darin, dass viele Geschäfte und namenhafte Hersteller an einem Ort versammelt sind und somit die Auswahl sehr groß ist. Wer gerne shoppt kann in den riesigen Center gut und gerne einen Tag verbringen. Wenn man ein Teil ergattern will,was es nicht so häufig auf dem Markt gibt, hat man dort auch sehr gute Chancen, da kaum ein Laden sonst das gesamte Sortiment eines Herstellers führen wird.
Wenn wir uns allerdings die Nachteile ansehen, merken wir, dass Outlet-Shopping nicht immer so toll ist, wie es uns angepriesen wird. Denn ein großer Nachteil liegt für den Käufer darin, dass durch die scheinbar sehr günstigen Preise meist mehr im Einkaufswagen landet als gewollt und der günstige Shoppingausflug dann doch zum teuren Vergnügen werden kann. Ein weiterer Nachteil ergibt sich schon aus dem Wort Shoppingausflug. Denn meist muss man ein ganzes Stück weit fahren, bevor man zu einem Outlet in seiner Nähe kommt. Was wiederum mit mehr Zeit-und Geldaufwand verbunden ist, als wenn man zum Einkaufszentrum um die Ecke geht.
Bei den Nachteilen kann man auch die Seite der Anwohner sehen, die durch die Eröffnung in ihrem Ort ein höheres Verkehrsaufkommen erleben, welches natürlich mit mehr Lärm und höherer Luftverschmutzung verbunden ist. Weiterhin werden die ansässigen Geschäfte unter einen höheren Druck gestellt und erleben zumeist Gewinneinbußen, da die Käufer, welche vorher in ihren Läden gekauft haben natürlich lieber preisgünstiger einkaufen.
Insgesamt hat das Outlet-Shopping wie alle Dinge Vor-und Nachteile und jeder muss letztendlich für sich entscheiden, ob und wie oft er dies in Anspruch nimmt.
Posted By Magdalena / 8th April 2011
Das Garden Egg vom Designer Peter Ghyczy ist ein Design-Klassiker. Schon in den 60er Jahren war es ein Hit als Sitzgelegenheit im Garten. Als Ei, also zusammengeklappt, kann man nicht erkennen, dass es sich um eine Sitzgelegenheit handelt. Das Möbelstück ist ideal für den Garten konzipiert. Ist die Lehne zugeklappt, schützt sie die Polster vor Regen und Witterung. Aufgeklappt dient der Deckel als Lehne. Bequeme Polster im Innenraum bietet Platz für eine Person.
Diese bekannteste Innovation des deutsch-ungarischen Künstlers erlangte schnell in den 60er Jahren den Kultstatus. Der Designer wurde in Budapest 1940 geboren. Nach dem Abitur in Deutschland gründete er eine Firmengruppe mit Designabteilung in Lemförde. In den 60er und 70er entwarf er nicht nur das Sitz-Ei, sondern noch weitere Gegenstände. Doch das Ei ist sein bekanntestes Werk.
Das Gartenmobilar gibt es nun wieder zu kaufen. Dabei hat man die Qual der Wahl. Die äußere Hülle wird in Blau, eierfarbend, Weiss, Orange, Grau oder in Pink geliefert. Die Polsterung kann dem entsprechend zwischen rotem, schwarzem oder blauem Stoff variieren. Design-Freunde der 60er und 70er müssen für das Garden Egg tief in die Tasche greifen. Gebraucht gibt es das Ei schon für fünfhundert Euro, während dessen kostet es neu das Vierfache.