Mit dem Smartphone auf Wohnungssuche
Geschrieben von Robert ~ 17th November 2011

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Künftig soll das Internet bei der Wohnungssuche noch stärker helfen als ohnehin bislang schon: Mit neuen Immbolien-Apps für Smartphones können nicht nur Angebote gefunden werden, sondern man kann auch einen virtuellen Spaziergang durch das Lieblingsviertel unternehmen, bei dem dann angezeigt wird, wo überall Wohnungen oder Häuser zur Miete oder zum Kauf angeboten werden.
Ohnehin hat das Internet die Wohnungssuche beinah revolutioniert: Anstatt sich jeden Morgen viele Zeitungen zu kaufen und zeitaufwendig die kleingedruckten Wohnungsanzeigen nach passenden Objekten durchzugehen, liefern heute Online-Portale rund um die Uhr und an jedem Tag viele Angebote. Viele Seiten bieten dabei auch praktische Services wie etwa Suchassistenten, die einem direkt per Email neue, passende Angebote zusenden. Mehr als neun Millionen Internetnutzer, knapp 20 Prozent aller Menschen mit Internet, sind laut der Arbeitsgemeinschaft Online Forschung auf diesen Immobilien-Webseiten unterwegs. Schätzungen gehen davon aus, dass bis zu 80 Propzent aller Wohnungssuchenden im Internet ihr Glück versuchen. Doch der virtuelle Spaziergang, der die Angebote erheblich lebhafter und echter darstellt, ist wirklich grundlegend neu. Der Wohnungsmarkt in Deutschland wird durch die neue Suchtechnologie langfristig sicher gehörig in Bewegung geraten.
Diese Technologie unterstützt einen auch beim echten Spaziergang durch das mögliche künftige Wohnviertel: Wenn das Smartphone auf ein Haus gehalten wird, kann dieses sofort anzeigen, ob in dem Haus eine Wohnung zu vermieten oder zu verkaufen ist. Noch sind diese Apps Spielereien für Smartphone-Fans, doch je ausgereifter die Technik wird, umso sinnvoller und wahrscheinlicher wird ihre Anwendung für die breite Masse der Bevölkerung. Mehr als eine Millionen mal wurde die Wikitude-App bereits heruntergeladen. Wenn aber, wie leider noch in den meisten Fällen, die Adresse des Objekts vom Makler zurückgehalten wird, hilft natürlich auch die neueste Technik nicht: Dann muss man wieder auf Stift, Papier und Telefon zurückgreifen.
