Eingestellt von: Paul ~ 28. Juli 2011
Eigentlich könnte es so einfach sein mit den Fachkräften in Deutschland. Es besteht ein Mangel und um diesen zu decken setzt man die qualifizierten Leute an den entsprechenden Stellen ein. Doch genau dieser Punkt funktioniert aus irgendeinem Grund in der Bundesrepublik nicht. Denn trotz eines bestehenden Fachkräftemangels sind weiterhin viele dieser Fachkräfte ohne Job, so paradox es klingen mag.
Ein weiterer Punkt ist, dass von den angestellten Fachkräften sogar noch relativ viele Ihren Job verlieren, das waren in der ersten Hälfte von 2011 ganze 908.000 Angestellte mit abgeschlossener Berufsausbildung. Laut einer aktuellen Untersuchung des Deutschen Gewerkschaftsbundes (DGB) sind das von den 16 Millionen Beschäftigten in dieser Kategorie ganze 5,7 Prozent. Der Arbeitsmarktexperte und DGB-Bundesvorstand Wilhelm Adamy mahnt: „Bei anziehender Konjunktur und insgesamt sinkender Arbeitslosigkeit darf das Risiko des Job-Verlustes auch für qualifizierte Arbeitskräfte keinesfalls klein gerechnet werden“.
Auch von den Hoch- oder Fachschulabsolventen haben sich in der ersten Jahreshälfte rund 110.000 arbeitslos gemeldet. Das waren 3,6 Prozent aller Beschäftigten mit entsprechendem Bildungsniveau. Das könnte nach Adamy zum einen daran liegen, dass viele Fachkräfte an den Bedürfnissen des Arbeitsmarktes vorbei qualifiziert werden und zum anderen daran, dass viele Firmen bei ihrer Ausbildung keine langfristig orientierte Personalplanung betrieben. Die Fassadenfarbe von Deutschland als Vorzeigeland für Arbeitsmarkt und Fachkräfte bröckelt also, bleibt zu hoffen dass mehr qualifizierte Leute auch qualifizierter eingesetzt werden können.
Eingestellt von: Fredericke ~ 28. Juli 2011

Cast von Brautalarm, Quelle: keylog_flickr
Nach Hangover I und Hangover II ist hierzulande auch endlich das weibliche Gegenstück “Brautalarm” in den Kinos zu bewundern. Hierbei geht es um eine Frau die heiraten wird und ihre beste Freundin die den Junggesellinnenabend organisieren soll. Mit dabei sind noch andere Freundinnen, unter anderem auch die dicke Kampflesbe gespielt von Melissa McCarthy. Bis hierhin alles Parallelen zu Hangover. Aber genauso geht es auch weiter. So ist auch hier die Person die heiratet nicht Hauptcharakter des Films, sondern viel mehr ihre beste Freundin die alles organisieren soll. Sie selbst steckt grad in einem totalen Tief in ihrem Leben. Ihrer Konditorei droht die Insolvenz, sie findet keinen Mann fürs Leben und ihr aktueller Liebhaber ist nicht nur im Leben, sondern auch noch im Bett eine totale Null. So steuert es nicht gerade für ihren Optimismus bei, dass ihre kleine Sandkastenfreundin vor ihr heiraten wird.
So hat dieser Film eine ziemliche hohe Gag-Quote, wobei jedoch nicht jeder so gut zündet und höchsten mal eh schon trockene Fassadenfarbe von der Wand bröckeln lässt. Es ist auch einfach Geschmackssache. Wenn die Mädels beispielsweise ins Brautgeschäft gehen und ihre Kleider anprobieren und plötzlich merken, dass das zuvor eingenommene Essen vom Mexikaner droht wieder herauszukommen und sie alle schnell flüchten während das Essen schon bemerkbar aus ihnen herausschießt – dann ist das eindeutig Geschmackssache und lässt die eine Hälfte des Kinos johlend in ihren Kinositzen aufschreien, während die anderen nur mit dem Kopf schütteln und hoffen, dass diese Szene nur schnell zu Ende geht.
Insgesamt kann man den Film für Fans dieses Genre weiterempfehlen, jedoch sollte man nicht mit zu hohen Erwartungen ins Kino gehen. Ich denke es werden sich alle einig sein, wenn man sagt, dass Hangover unangefochten die Nummer 1 in diesem Genre ist und bleibt.
Eingestellt von: Magdalena ~ 29. Juni 2011

Lady Gaga, Quelle: Von ama_lia_Flickr
Die auffällige Sängerin machte vor kurzem schon Schlagzeilen, weil sie angeblich keinen Überblick über ihre Finanzen hat und ihre letzte Tour “Monster Ball” sie sie mit drei Millionen Dollar in die Miesen trieb. Jetzt geht es wieder um Geld, denn Lady Gaga soll Spendengelder für das Unglück in Japan veruntreut haben. Für die Opfer der schweren Naturkatastrophe in Japan überlegte sich Lady Gaga eine Spenden-Aktion und entwarf ein Armband, das man auf ihrer Website für fünf Dollar kaufen konnte. Natürlich konnte man auch noch zusätzlich spenden, wenn man wollte. Auf dem Armband stand: “Wir beten für Japan.” Und bei Gebeten scheint es auch geblieben zu sein, denn die Spendengelder kamen nie bei den Opfern in Japan an.
Jetzt muss sich der Popstar vor Gericht dafür verantworten. Lady Gaga wird Unterschlagung in Millionenhöhe vorgeworfen. Nur ein Teil des erwirtschafteten Geldes soll tatsächlich nach Japan geflossen sein. Die “Daily Mail” berichtet, dass sie einen Großteil des Geldes selber behalten habe. Nun soll sie insgesamt 5 Millionen Dollar Strafe für diesen Täuschungsversuch zahlen. Ob sie auch von dieser Unterschlagung nichts wusste? Von ihren drei Millionen Miese soll sie schließlich auch zunächst nichts gewusst haben.
Die exzentrische Sängerin ist schon seit Jahren dafür bekannt, dass sie ihre Finanzen nicht unter Kontrolle hat und viel Geld in ihre aufwändige Selbstinszenierung steckt. Ihre pompöse Bühnenshow und ihre extravaganten Kostüme kosten Unsummen und alle ihre Einnahmen sollen direkt wieder in ihre Shows fließen. Dabei möchte man doch gerne mal einen Blick in den Kleiderschrank der 25jährigen werfen. Vielleicht könnte sie dort mal ein bisschen aussortieren und ein paar ausrangierte Teile über Kleinanzeigen verkaufen. Damit ließen sich doch bestimmt auf ganz ehrliche Weise ein paar Dollar verdienen.
Eingestellt von: Robert ~ 23. Mai 2011

Besuch beim Zahnarzt, Foto von dig-i-pic/flickr.com
Spätestens beim ersten Zahnverlust wird jedem deutlich vor Augen geführt, dass es nicht selbstverständlich ist, eigene Zähne im Mund zu tragen. Bereits mit Dreißig kann das Problem des Zahnverlustes beginnen und dann wird es teuer.
Statistiken belegen, dass spätestens mit 40 die ersten Zähne ausfallen. Mit 60 hat kein Patient mehr alle eigenen Zähne im Mund. Um trotzdem beherzt lachen oder in einen Apfel beißen zu können, muss also Ersatz her. Doch dieser ist sehr zeit- und kostenintensiv. Die sicherste und ästhetischste Methode, Zahnlücken aufzufüllen, sind Implantate. Sie werden in den Kiefer geschraubt und halten dort ein Leben lang. Allerdings dauert diese Prozedur oftmals Wochen oder Monate. Der Kiefer muss zunächst auf die Stifte, auf denen später der Zahn steckt, vorbereitet werden. Diese Vorbereitung ist der aufwändigste Schritt, da der Kiefer nur sehr langsam arbeitet.
Eine neue Methode lässt diesen Schritt jetzt jedoch wegfallen. So genannte Sofortimplantate lassen den langen Knochenaufbau überflüssig werden. Durch die besonderen Implantate und die Form, wie sie eingesetzt werden, machen dies möglich. Die Implantate werden schräg in den Kiefer eingesetzt und sitzen so stabiler. Außerdem bieten sie damit auch dem Kiefer eine bessere Stabilität.
Leider übernimmt auch diese Methode die Krankenkasse nicht und der Patient muss mit zirka 14.000€ pro Kiefer rechnen. Noch wird diese Methode nicht von jedem Zahnarzt angeboten, nachfragen kostet jedoch nichts.
Eingestellt von: Magdalena ~ 20. Mai 2011
Laut einer neuen Studie der kanadischen University Queen`s wirkt sich Handystrahlung auf die Fruchtbarkeit der Männer aus. Dabei wurde entdeckt,dass während der Mobiltelefonbenutzung der Testosteronspiegel bei den Männern ansteigt, die Spermienqualität jedoch abnimmt. Deshalb sollte Männer,denen eine schlechte Spermienqualität von Ärzten diagnostiziert wurde ihren Handy Gebrauch überdenken.

Handy, Foto: Soknudsen_Flickr
Die Forscher konnten beweisen, dass Männer, die ihr Handy häufig nutzen einen höheren Testosteronspiegel hatten, als Männer, die ihr Mobiltelefon kaum nutzten. Außerdem wurde gleichzeitig ein geringerer Spiegel des luteinisierenden Hormons nachgewiesen,welcher für die Fortpflanzung sehr wichtig ist. Dieses Hormon wird im Gehirn von der Hypophyse freigesetzt und benötigt einen konstanten Spiegel. Es wird angenommen, dass die elektromagnetische Strahlung im Körper Veränderungen herbeiführt. Dabei wird vermutet, dass sich die Zahl der Zellen in den Hoden erhöht, welche für die Testosteronproduktion zuständig ist und gleichzeitig das luteinisierende Hormon blockiert wird.
Die Folge dessen ist, dass die Vorform des Testosterons nicht mehr zur aktiven Form umgewandelt werden kann, welche für die Fortpflanzung eine immense Rolle spielt. In Facto bedeutet dies zwar einen höheren Testosteronspiegel, aber zugleich eine niedrigere Qualität des Spermas und somit eine geringere Fruchtbarkeit.
Eingestellt von: Paul ~ 11. Mai 2011

Supermarkt, Foto von hmboo/flickr.com
Inflation im Supermarkt
An der Kasse im Supermarkt kommt das böse Überaschen. Auch wenn der Einkaufswagen nicht voller als beim letzten Einkauf gepackt wurde, ins Portemonnaie muss trotzdem tiefer gegriffen werden.
DIe Preissteigerung betreffen einige Lebensmittel mehr als andere, besonders gestiegen sind die Preise für Kaffee, der ungefähr ein Viertel mehr kostet als noch im letzten Jahr, und Butter, die um ein Drittel teurer geworden ist. Ein halbes Pfund deutsche Butter kostet momentan 1,15 Euro anstelle von 0.85 Euro, dem Durchschnittspreis vom letzten Jahr. FürKaffee muss der Verbraucher momentan durchschnittlich 3,99 Euro an der Kasse lassen.
Für einzelne Produkte müssen die Verbraucher bis zu 43 Prozent mehr ausgeben, im Schnitt sind die Produkte um sieben Prozent teurer geworden. Der allergrößte Preissprung ist bei dem Fertigprodukt Tiefkühl- Pommes Frites zu beobachten, hier stieg der Preis von 069 Euro auf 0,99 Euro, eine Verteuerung von über 40 Prozent. Im April diesen Jahres wurde die Inflation bei plus 2,4 Prozent gemessen, was die höchste Teuerungsrate seit dem Jahr 2008 ist. Grund für die steigenden Preis e sind schlechte Ernten durch zum Beispiel Stürme, Trockenheit oder Überschwemmungen.
Eingestellt von: Paul ~ 2. Mai 2011

Arzt, Foto: TK Pressefoto_flickr
Ist man bislang auf der Suche nach einem neuen Arzt gewesen, sei es wegen eines Wohnortwechsels oder wegen dem Bedarf an einem neuen Facharzt, war man bisher auf Empfehlungen von Freunden, Bekannten und Verwandten angewiesen oder ist auf Gut Glück einfach zu einem Arzt in der Nähe gegangen.
Das soll nun anders werden, haben die Krankenkassen AOK und Barmer GEK in Zusammenarbeit mit der Bergmann Stiftung und den Dachverbänden der größten Patienten- und Verbraucherorganisationen beschlossen. Sie haben im Internet ein Bewertungsportal für niedergelassene Mediziner eingerichtet. Auf dem Portal, der sogenannten ‘weissen Liste’, können sie Patienten ihre Zufriedenheit mit der Kommunikation, dem Praxispersonal und der Behandlung angeben.
Die Ärztekammer reagiert skeptisch auf das Projekt, zu groß ist die Angst vor ungerechten oder negativen Bewertungen einzelner, die dann potentielle neue Patienten abschrecken könnten. Dass die Einschätzung, wie gut eine Behandlung war, eine sehr subjektive ist und von Tagesform von Arzt und Patient abhängen kann, sieht die Ärztekammer als Risiko in diesem Projekt. Der Vorstandschef der Barmer GEK dagegen ist von dem Projekt begeistert und bezeichnet es als ‘wunderbares Werkzeug’ für eine nicht-kommerzielle und manipulationssichere Datenerhebung. Der Fragebogen selbst wurde mit Hilfe von Wissenschaftlern ermittelt und umfasst rund dreißig Posten. Auf Schulnoten und Ranglisten wurde dabei bewusst verzichtet, außerdem hat der Mediziner die Möglichkeit, jeden Eintrag zu kommentieren oder sogar sperren zu lassen.
Eingestellt von: Robert ~ 27. April 2011

Orchidee, Foto: Bubi / pixelio.de
Der Heimgarten im Wohnzimmer erfreut sich seit eh und je an Beliebtheit. Die Zimmerpflanzen reinigen die Luft, sehen hübsch aus und geben angeblich ein gutes Karma. Doch ganz ohne Gegenleistung kann man das Grün nicht genießen. Etwas Zeit muss man den Pflanzen schon widmen. Für Immer-Abwesende-Workaholics ist ein Zögling nichts. Aber auch wer andauernd gießt, tut manchen Pflanzen nichts Gutes. Trotzdem braucht man kein Examen, damit Pflanzen in der eignen Wohnung gedeihen. Auch das übernatürliche Talent des Grünen Daumen ist nicht notwendig, nur etwas Spaß und Zeit an der Pflanzenpflege. So reicht eine halbe Stunde pro Woche, um alle Pflanzen zu gießen. Auch ein aufwendiges Equipment ist dafür nicht nötig. Standardblumenerde und 0-8-15-Dünger, sowie ein Wasserzerstäuber und eine Gießkanne genügen schon, um Sukkulenten und Orchideen blühen zu lassen.
Im Winter ist es wichtig, immer mal wieder die Blätter abzusprühen, damit die Pflanzen in der trockenen Heizungsluft überleben. Das ist gut für das Raumklima und steigert auch das eigene Wohlbefinden. Im Sommer können die Pflanzen dann auf den Balkon, sofern einer vorhanden ist.
Indoor sollten die Pflanzen mit dunklen großen Blätter an schattige Plätze gestellt werden. Pflanzen mit hellen und kleinen Blätter rückt man näher ans Fenster. Vertrocknete braune Blätter sollten sofort entfernt werden, da sie oft Brutstätte von Schädlingen sind.
Wer sich um die grünen Mitbewohner in der Urlaubszeit kümmert, sollte schon während der Urlaubsplanung organisiert werden. Denn manche Pflanzen halten keine lange Dürreperiode aus. Hilfsmittel gegen das Verdursten bieten Selbstbewässerungsmethoden wie die Wasserwurst beispielsweise. Aber noch besser funktioniert eine Freundin oder ein zuverlässiger Nachbar, der sich während der Urlaubszeit um die Pflanzen kümmert.
Eingestellt von: Paul ~ 25. April 2011
Thilo Sarrazin ist ein gelernter Volkswirt und Buchautor, SPD-Mitglied und eine der umstrittensten Figuren der deutschen Politikerlandschaft.
Bereits im Jahr 2008 machte er damit auf sich aufmerksam, die Rentenerhöhung zu verurteilen und Tipss zu geben, wie Harzt Vier-Empfänger mit noch weniger Geld auskommen könnten. Im August 2010 machte er mit seinem Buch ‘Deutschland schafft sich ab’ Furore, in dem er vor einer Überfremdung Deutschlands durch Migranten warnte. Diese Schrift erzeugte eine riesige mediale Resonanz und wurde scharf diskutiert. Seine streitbaren Äußerungen haben dafür gesorgt, eine kulturelle Debatte auszulösen und ihm als Buchautor hohe Verkaufszahlen zu bescheren.
Nun, über ein halbes Jahr später, entbrennt erneut eine Debatte um Sarrazin. Der Rauswurf aus der Sozialdemokratischen Partei war eigentlich schon eine beschlossene Sache, nun ist die Parteiführung und SPD-Chef Sigmar Gabriel aber zurückgerudert, Sarrazin darf in der Partei bleiben. Für viele Genossen ist das ein Affront, den sie nicht hinnehmen wollen. Generalsekräterin Nahles begründete diese Kehrtwende damit, dass Sarrazin sich von seinen sozial-darwinistischen Äußerungen distanziert habe. Dass diese Meinung nicht alle Parteimitglieder teilen, ist klar.Was diese Wende um 180 Grad also für Konsequenzen mit sich bringen wird, ist noch offen.
Eingestellt von: Robert ~ 22. April 2011
Oft hört man in Radio oder Fernsehen vom sogenannten Outlet-Shopping. Doch was ist das überhaupt und worin liegen die Vorteile und möglicherweise auch die Nachteile?
Wenn man den Begriff Outlet definiert, dann bezeichnet dies eine Verkaufsstelle, in der Hersteller ihre eigenen Produkte direkt an die Endabnehmer abgeben und wobei kein Einzelhandel als Mittler dazwischen steht.
Dies hat für den Käufer einige Vorteile. Der größte Vorteil liegt wohl beim Interessierten im Preis. Der Kaufanreiz ist dabei wesentlich höher, wenn der Preis niedriger ist, als in anderen Geschäften. Deshalb locken die Fabrikverkäufe und Outlet-Center auch teilweise noch mit massiven Rabatten auf die sowieso schon günstige Ware.
Ein weiterer Vorteil liegt bei den Outletcentern darin, dass viele Geschäfte und namenhafte Hersteller an einem Ort versammelt sind und somit die Auswahl sehr groß ist. Wer gerne shoppt kann in den riesigen Center gut und gerne einen Tag verbringen. Wenn man ein Teil ergattern will,was es nicht so häufig auf dem Markt gibt, hat man dort auch sehr gute Chancen, da kaum ein Laden sonst das gesamte Sortiment eines Herstellers führen wird.
Wenn wir uns allerdings die Nachteile ansehen, merken wir, dass Outlet-Shopping nicht immer so toll ist, wie es uns angepriesen wird. Denn ein großer Nachteil liegt für den Käufer darin, dass durch die scheinbar sehr günstigen Preise meist mehr im Einkaufswagen landet als gewollt und der günstige Shoppingausflug dann doch zum teuren Vergnügen werden kann. Ein weiterer Nachteil ergibt sich schon aus dem Wort Shoppingausflug. Denn meist muss man ein ganzes Stück weit fahren, bevor man zu einem Outlet in seiner Nähe kommt. Was wiederum mit mehr Zeit-und Geldaufwand verbunden ist, als wenn man zum Einkaufszentrum um die Ecke geht.
Bei den Nachteilen kann man auch die Seite der Anwohner sehen, die durch die Eröffnung in ihrem Ort ein höheres Verkehrsaufkommen erleben, welches natürlich mit mehr Lärm und höherer Luftverschmutzung verbunden ist. Weiterhin werden die ansässigen Geschäfte unter einen höheren Druck gestellt und erleben zumeist Gewinneinbußen, da die Käufer, welche vorher in ihren Läden gekauft haben natürlich lieber preisgünstiger einkaufen.
Insgesamt hat das Outlet-Shopping wie alle Dinge Vor-und Nachteile und jeder muss letztendlich für sich entscheiden, ob und wie oft er dies in Anspruch nimmt.