Das Berliner Label Rotholz Clothing
Posted By Magdalena / 20th März 2012

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Beim Berliner Label Rotholz Clothing bekommt der Kunde vor allem Kunst geboten. Kunst zum Tragen. Denn Gründer und Designer Moritz Baur will mit seinen T-Shirts, Sweatshirts und College-Jacken eine einzigartige Streetwear-Kleidung erschaffen. Seit eineinhalb Jahren ist er auf dem Markt und hat gerade seine zweite Kollektion rausgebracht. Zu kaufen gibt es die entweder direkt in seiner Werkstatt in einem Hinterhaus, im “Writer’s Heaven” oder per Onlinebestellung.
Der Verkauf laufe gut, sagt der Jungunternehmer. Besonders Schüler, Studenten und Künstler können sich für seine Klamotten begeistern. Dabei erwerben sie mit jedem Kauf Sammlerobjekte. Denn die Auflagen sind meist auf bis zu 200 Exemplare beschränkt, manchmal gibt es nur Einzelstücke. Für alle Kleidungsstücke, für Sweatshirts wie auch für seine T-Shirts verwendet Baur ausschließlich hochwertige Qualitätsstoffe. Die bestehen zum Teil aus organischer Baumwolle oder recyceltem Polyester. Die Rohware veredelt der gelernte Grafiker dann mit Totenköpfen, Äpfeln, Punktmotiven und Farbklecksen. Farblich beschränkt sich der Künstler auf Schwarz, Grau und Weiß. Entwickelt hat Moritz Baur seine Idee vom eigenen Modelabel während eines Schulaufenthalts in den USA. Dort verkaufte er auch seine ersten Stücke aus einem VW-Bus auf dem Campus und in Parks.
Seine erste Kollektion in Deutschland entstand noch hauptsächlich per Handarbeit, an der eigenen Nähmaschine, mit Druckplatten und Schablonen. Da die zweite Kollektion nun aber in einer größeren Auflage auf den Markt kommen soll, werden Baurs Stücke in Zukunft auch per Siebdruckverfahren hergestellt. Der Jungunternehmer möchte weiter wachsen, das Prädikat der Exklusivität will er sich aber in jedem Fall erhalten. Von billiger Massenware hält er gar nichts. Mit Wolfgang Joop würde er gerne einmal zusammenarbeiten. Ganz schlecht sehen die Chancen jedenfalls nicht aus, denn Joop ist dafür bekannt, jungen Leuten unter die Arme zu greifen und ihnen den Weg zur großen Bühne zu eröffnen.
