Sitz-Ei aus den 60ern
Posted By Magdalena / 8th April 2011
Das Garden Egg vom Designer Peter Ghyczy ist ein Design-Klassiker. Schon in den 60er Jahren war es ein Hit als Sitzgelegenheit im Garten. Als Ei, also zusammengeklappt, kann man nicht erkennen, dass es sich um eine Sitzgelegenheit handelt. Das Möbelstück ist ideal für den Garten konzipiert. Ist die Lehne zugeklappt, schützt sie die Polster vor Regen und Witterung. Aufgeklappt dient der Deckel als Lehne. Bequeme Polster im Innenraum bietet Platz für eine Person.
Diese bekannteste Innovation des deutsch-ungarischen Künstlers erlangte schnell in den 60er Jahren den Kultstatus. Der Designer wurde in Budapest 1940 geboren. Nach dem Abitur in Deutschland gründete er eine Firmengruppe mit Designabteilung in Lemförde. In den 60er und 70er entwarf er nicht nur das Sitz-Ei, sondern noch weitere Gegenstände. Doch das Ei ist sein bekanntestes Werk.
Das Gartenmobilar gibt es nun wieder zu kaufen. Dabei hat man die Qual der Wahl. Die äußere Hülle wird in Blau, eierfarbend, Weiss, Orange, Grau oder in Pink geliefert. Die Polsterung kann dem entsprechend zwischen rotem, schwarzem oder blauem Stoff variieren. Design-Freunde der 60er und 70er müssen für das Garden Egg tief in die Tasche greifen. Gebraucht gibt es das Ei schon für fünfhundert Euro, während dessen kostet es neu das Vierfache.
